Altstadtführung mit Susanne Seemann
Interessantes aus der über 1270-jährigen Geschichte der Stadt
Termin: Sonntag, 16. August 2026, 15:00 Uhr – Treffpunkt: Toreingang Weingut Künstler/Burgeff
Am Sonntag, den 16. August findet im Rahmen der „Offenen Sonntagsführungen“ ein Rundgang durch die Hochheimer Altstadt mit Stadtführerin Susanne Seemann statt.
Es geht entlang malerischer Gassen hinein in die alte und jüngere Geschichte der Stadt. Etliche Bodenfunde in der Gemarkung geben Zeugnis davon, dass die Gegend bereits seit der Steinzeit besiedelt war. Kelten, Römer, Alemannen, Franken sowie in jüngerer Zeit auch Spanier, Schweden und insbesondere Franzosen haben die Stadt im Laufe der Jahrhunderte geprägt und ihre Spuren hinterlassen.

Während der zirka 90-minütigen Führung erfahren die Teilnehmenden Interessantes über das Leben im mittelalterlichen Hochheim und darüber, was den Leichnam eines aus Irland stammenden Missionars und späteren „Apostels der Deutschen“ oder das britische Königshaus mit Hochheim verbindet, weshalb Mainzer Erzbischöfe stets enge Beziehungen zu der Weinstadt pflegten und warum Hochheim einstmals sogar direkt an der französischen Grenze lag.
Und natürlich erfahren die Teilnehmenden Interessantes über die Sekt- und Weingeschichte der Stadt – eine der ältesten Sektkellereien Deutschlands wurde in Hochheim gegründet und gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in der damals noch recht kleinen Stadt eine außergewöhnlich hohe Dichte an Schaumweinkellereien und Weingütern, die das Leben der Stadt und ihrer Bewohner geprägt haben.
Eingeladen sind alle interessierten Hochheimer, Nicht-Hochheimer oder Noch-nicht-Hochheimer … im Anschluss an den Rundgang bietet sich vielleicht dann auch noch ein Besuch in einer der zahlreichen Straußwirtschaften an.
Die Führung beginnt um 15:00 Uhr am Hofeingang zum Weingut Künstler in der Mainzer Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 Euro pro Person.
Wie immer bei solchen Veranstaltungen können die „Interessengemeinschaft der Hochheimer Stadtführer“ und die Stadtführer keine Haftung übernehmen – Teilnahme auf eigene Gefahr.